Slickynotes: Es musste nur wer darauf kommen.

Veröffentlicht am: 25. Juni 2015

Fangen wir mal so an: Sie nehmen einen Luftballon und pusten ihn auf.. Rubbeln Sie nun den vollen Ballon an einem Pullover hin und her – am besten auf einem aus Kunstfaser. Und jetzt können sie ihn – den Luftballon, nicht den Pullover –  an die Wand oder Zimmerdecke halten – und siehe da: er bleibt dort haften… – und genau das ist die Idee der Slickynotes.Ehrlich gesagt, wir wissen nicht , ob ihre Erfinder auf diese Weise darauf gekommen sind, dass Haftnotizen statt mit Klebstoff auch einfach elektrostatisch funktionieren könnten. Aber die Idee hat uns überzeugt, denn sie funktioniert ganz hervorragend. Und sie eignet sich bestens für Konferenzen oder Meetings und überhaupt für alle Gelegenheiten, bei denen es darum geht, gemeinsam Gedanken zu entwickeln – und festzuhalten.

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Und zwar deshalb:

  • Slickynotes haften an jeder glatten Oberfläche. Wenn Sie also gerade kein Whiteboard zur Hand haben, können Sie ihre Notizen auch einfach an die Schrankwand, an die Tür oder die Fensterscheibe bringen. (Und wenn Sie drauf bestehen, auch ans Whiteboard, wenn eins da ist.)
  • Slickynotes können natürlich beschriftet werden. Sonst würden sie ja keine Notes.
    Für die Vorderseite eignen sich besonders Kugelschreiber, Bleistift oder unsere Outliner.
    Auch die weiße Rückseite – die wird dann natürlich zur Vorderseite – können Sie beschriften und auch wieder abwischen, wenn Sie einen Whiteboard-Marker benutzen.
  • Slickynotes gibt es in fünf Farben. So können Sie Ihre Aufzeichnungen nach Themen, nach Prioritäten oder Abteilungen ordnen oder sich einfach die Farbe aussuchen, die Ihnen am besten gefällt.
  • Und das Tollste: Slickynotes sind slicky. Das heißt, Sie können sie auf der Fläche problemlos hin und her schieben. Bei einem Brainstorming zum Beispiel kann so was sehr praktisch sein: Erst wird jede Idee auf eine Slickynote geschrieben und auf der Fläche platziert. Im Anschluss können Sie alle Beiträge gemeinsam diskutieren und mit wenigen Handbewegungen sortieren. Am Ende kann dann sogar eine prima Präsentation stehen.

Wir können Ihnen viel erzählen – ein Blog ist geduldig – aber Martin Haussmann von den Kommunikationslotsen setzt Slickynotes bereits in der Praxis ein: Ich verwende sie sehr gerne, um während eines Trainings/Workshops Inhalte sukzessive zu ergänzen bzw. mit der Gruppe zu erarbeiten.“

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Und er erklärt: „Der Hauptnutzen ist in jedem Fall, dass man bei Lösungsfindungsprozess gemeinsam eine Struktur oder einen Prozess entwickelt. Anhand der zwei Fragen „welche Bestandteile hat mein Thema“ und „wie hängen sie zusammen?“ wird ganz einfach und intuitiv spielerisch gemeinsam so lange hin und her geschoben, bis sich für alle ein stimmiges Bild ergibt. Das geht schneller und einfacher als mit Moderationskarten.“

Gute Idee, oder? Und ein schönes Ausgangsmaterial für weitere…
Also, was fällt Ihnen ein?

 

Photos: Marzena Traber (1),
Kommunikationslotsen (2)
Zeichnung: Thies Thiessen