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Veröffentlicht am: 7. November 2011

ALOHA 2011 – 16. Internationale IFVP Konferenz, Honolulu, Hawaii

In einem waren sich alle Teilnehmer einig: „Das war die beste IFVP-Konferenz aller Zeiten“. Und es war auch die mit den meisten Teilnehmern. Aus 12 Ländern kamen die Visual Practitioner, um sich gegenseitig auszutauschen und auch inspirieren zu lassen. Wir waren selbstverständlich dabei und haben interessante Impressionen mitgebracht.

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ALOHA 2011 – I’m going – are you?

So lautete der Text auf den Stickern, die zum Ende der letzten IFVP-Konferenz in San Francisco verteilt wurden. Für uns keine Frage – natürlich waren wir auch in diesem Jahr mit dabei – als Aussteller – und in den wenigen Freiräumen auch als Konferenzteilnehmer.

Verantsaltungsort war das Waikiki Beach Marriott Resort and Spa – unweit des berühmten Waikiki-Beach gelegen. Die dritte Etage war Dreh- und Angelpunkt der Konferenz des Jahres – der IFVP-Konferenz 2011.

Der gewählte Konferenz-Ort war Wagnis und Chance zugleich. Honolulu, Hawaii – zum einen natürlich ein traumhafter Ort – zum anderen aber für alle eine weite Anreise. Selbst für Amerikaner die aus dem „Mainland“ anreisen mussten. Und die stellen erfahrungsgemäß die meisten Teilnehmer. Zum Glück für Veranstalter und Sponsoren entschlossen sich in diesem Jahr mehr Menschen als jemals zuvor an der Konferenz der „visuellen Praktiker“ teilzunehmen.

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Das Erlebnis der besonderen Art, bescherte uns die Lage unseres Verkaufs- und Info-Standes. Dieser war nicht etwa wie üblich irgendwo im Inneren des Gebäudes, sondern im Freiluft-Bereich vor dem Konferenzraum. Sonne satt und frische Luft – schließlich ist man auf Hawaii. Also Urlaubsfeeling auch während der Arbeit. Und die gab es nicht zu knapp. Schließlich hatten wir viele Neuheiten an Board. Neben dem neuen VarioOne auch die neuen fineOne by Neuland. Wie würden die wohl ankommen? War das Thema des Visual Sketchnotings auch hier richtig untergebracht?

Let’s sketch the notes

Das Feedback war eindeutig und reichte von Erstaunen über die vielen Neuheiten seit dem letzten Besuch bis hin zu echter Begeisterung. Sketchbooks und fineOnes fanden schnell Ihre Abnehmer und kamen schon während der Konferenz zum Einsatz.

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Gut, dass wir das ganze Sortiment an Finelinern und den neuen Brush-Markern dabei hatten. Vor allem letztere erhielten durchweg sehr gute Noten von den Teilnehmern. Aber auch die Qualität des Neuland Sketchbooks wurde sehr gelobt – schließlich kann man damit beidseitig mit Markern arbeiten, ohne dass die Tinte durch das Papier schlägt.

Internationale Speaker

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Das offizielle Programm der Konferenz war wieder hochkarätig besetzt. Mit Patrik van der Pijl war diesmal auch ein Europäer unter den Speakern der Konferenz.

Patrik ist Geschäftsführer der Business Models Inc. aus den Niederlanden. Deren Buch „Business Model Generation“ ist in mittlerweile 18 Sprachen erhältlich – seit kurzem auch in deutsch und wurde als „das Managementbuch des Jahres 2011“ ausgezeichnet.

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Mit Ole Qvist-Sørensen trafen wir einen langjährigen Bekannten auf dieser Konferenz wieder. Ole ist mit seiner Firma „Bigger Picture“ in Kopenhagen ansässig und auf internationaler Ebene erfolgreich tätig.

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Der Däne Jørn Nielsen präsentierte Tricks und Kniffe um Comicfiguren im Rahmen des Visualisierens erfolgreich einsetzen zu können.

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Wie zu erwarten passiert vieles im Umfeld der Visualisierung analog – mit Marker und Papier. Aber auch in diesem Feld hat das iPad mittlerweile Einzug gehalten und so war es nicht verwunderlich, wie viele Teilnehmer mittlerweile auf dem kleinen Tablet zeichnen. Rachel Smith von den Grove Consultants bot zu diesem Thema einen interessanten Workshop an.

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Und viele der Teilnehmer nutzten das iPad zum digitalen Visualisieren.

David Sibbet

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Einer durfte natürlich nicht fehlen – Altmeister David Sibbet. Perfekt inszeniert erschien er am zweiten Konferenztag um während der Mittagspause sein neues Buch zu präsentieren. Aber war es wirklich eine Buchpräsentation?

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Was relativ unspektakulär als einfaches Koordinatensystem began (ich hatte wirklich Angst, es könnte langweilig werden) entwickelte sich schnell als spannende Präsentation fundamentaler Kenntnisse. Nein, das war keine langweilige Buchpräsentation, das war die Chance aller Anwesenden etwas von dem umfassenden Wissen, das dieser Mann in vielen Jahren gesammelt hat, zu erahnen. Ich jedenfalls war begeistert – nicht nur, weil ich im Nachgang ein Buch mit persönlicher Widmung erhalten habe.

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Dass David Sibbet auch ein begeisterter Sketchnoter ist, kann man auf diesem Foto gut erkennen. Alte Schule: mit Füller und verschiedenen Farbstiften.

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Mahalo!

Ganz persönlich danken möchten wir an dieser Stelle Lynn Carruthers, die gemeinsam mit Sophia Liang und weiteren helfenden Händen diese Konferenz so erfolgreich vorbereitet und auch durchgeführt haben. Es hat uns viel Freude bereitet und wir hoffen, dass der Erfolg euch für eure Mühen belohnt!
Weitere Informationen unter: www.ifvp.org/aloha2011 und www.ifvp.org