Drawn to help, help to draw – Postkarte von Mona aus Südafrika

Veröffentlicht am: 1. März 2019

ich freue mich sehr, denn heute sende ich euch das erste Update aus Kapstadt. Letzten Freitag bin ich hier angekommen und seitdem ist viel passiert! 🙂

Am Samstagmorgen habe ich in einem Meeting in Salt River ein Graphic Recording für eine gemeinnützige südafrikanische Organisation erstellt.

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich in den letzten zwei Wochen in fünf Länder auf drei Kontinenten gereist, um dort zu arbeiten. Ich finde es faszinierend, dass man dort überall die gleiche Vision hat und ähnliche Herausforderungen sieht. Auch die Fragen, die gestellt werden, die sind sehr ähnlich. Südafrika ist da keine Ausnahme!

Bei den angesprochenen Themen ging es vor allem darum, die Sichtweisen in einer komplexen Welt zu verdeutlichen. Dabei Teil eines größeren Ökosystems zu sein, mit Konflikten umzugehen und Klarheit über die Rollen in einer Organisation zu erhalten.

 

Am Samstag  wurden unsere „Elefanten im Raum“ gut sichtbar. Auf dieser Basis werden einige großartige Prozesse beginnen. Übrigens, ich habe tatsächlich zum ersten Mal einen Elefanten im Rahmen meiner Arbeit gezeichnet.

Da sich diese Organisation sehr um Recyclingressourcen bemüht, habe ich mich dazu entschieden, die zweite Sitzung auf Neuland-Verpackungsmaterial festzuhalten.

 

Am Sonntag war ich mit der Zirkuscrew in Langa auf den Cape Flats, wo wir an einem Open Streets-Event teilgenommen haben.

Diese Veranstaltung soll die Menschen dazu inspirieren, öffentliche Räume auf neue Weise zu nutzen.

Ich habe natürlich Papier und Neuland-Marker mitgebracht, und es hat mir viel Spaß gemacht, mit den Kindern und Jugendlichen dort zu zeichnen. Ich stellte Ihnen die Frage: „Was ist dein Traum?“
Ebenso wie an vielen anderen Orten auch, wollten sie z.B. eine Meerjungfrau sein oder werden, ein Arzt, ein Astronaut, ein Fußballspieler oder ein Pilot. Überraschenderweise wollten viele Lehrer werden!

Wir haben nicht nur einfach Freunde in Kapstadt getroffen um gemeinsam die Sonne am Strand zu genießen. Wir haben die Zeit auch genutzt, um unsere Kräfte in der Gruppe zu sammeln.

Wir leben und arbeiten in den nächsten Wochen eng zusammen, darum ist eine gewisse Abstimmung und Planung erforderlich. Dazu habe ich einige der großen Versandkartons verwendet, um ein großes Kanban und einen Kalender für die drei Monate zu erstellen. Das macht es uns leichter, den Überblick zu behalten.

Jetzt haben wir das alles sehr übersichtlich, und dazu auch noch beweglich. Wir können außerdem nachvollziehen, was alles erledigt ist. Heute haben wir Lebensmittel in großen Mengen in einem der großen Märkte eingekauft, in dem Geschäfte und Supermärkte ihre Vorräte kaufen. Wir machen das um Geld zu sparen und dennoch gesunde, gute Lebensmittel zu bekommen. Wir haben z.B. 4 mittelgroße Wassermelonen für 2,30 EUR gekauft.

Außerdem habe ich meine Körperarbeit mit dem Zirkus begonnen, um mich für die AfrikaBurn-Vorstellung in Form zu bringen. Ich bin sehr gespannt, welche Tricks ich in diesem Jahr lernen werde und wie sich die Stärkung meines physischen Körpers auf meine Praxis beim Schreiben an einer Wand auswirkt.

Ich schicke euch viel Sonne und Dankbarkeit aus der Stadt zwischen Bergen und Meer!

P.S. Wenn du Mona bei diesem Projekt unterstützen möchtest, dann findest du hier alle Informationen dazu.