Neuland newbees present: Visualisieren zum Lernen nutzen

Veröffentlicht am: 25. Mai 2021

In der Schule und im Studium schreibst du immer mit, hast ordentliche Lernzettel, aber kannst dir die Informationen nicht merken? Vielleicht geht’s dir wie mir und dir hilft Sketchnoting weiter.

 

Was steckt dahinter?

Wir haben uns gefragt: Gibt es bestimmte Themen oder Produkte, für die der Neuland Nachwuchs besonders brennt? In unserer neuen Serie „Neuland newbees present“ teilen wir jeden Monat einen Azubi-Beitrag mit euch und heute zeigt dir unsere Alischa, wie du Visualisieren zum Lernen nutzen kannst.

 

Was du wissen solltest

Visual Sketchnoting ist eine Lernmethode, bei der du Bilder oder kleine Zeichnungen mit Informationen verknüpfst. Klingt jetzt erstmal kompliziert, aber in der Umsetzung recht einfach. Dafür musst du auch keine besondere Zeichenkunst beherrschen.

Unser Gehirn kann sich generell Bilder besser merken als Text und Visual Sketchnoting hilft dir beim Verknüpfen von Bild und Text. So kann dein Gehirn beim späteren Anschauen der Symbole den darunter „gespeicherten“ Text abrufen und oft kannst du dir sogar das Unterrichtsgeschehen merken.

 

 

Diese Methode funktioniert sehr gut, vor allem bei visuell veranlagten Menschen, und du bist einer davon, wenn du:

  • Mitschriften an den Rändern oft verzierst und mit kleinen Mustern oder Formen gestaltest
  • dich besser konzentrieren kannst, wenn du während der Vorlesung oder der Unterrichtsstunde auf einem Blatt Papier etwas herumkritzelst

 

Wenn du das schon mal gemacht hast, dann hast du auch visualisiert. Und wenn nicht, probier’s doch trotzdem einfach mal aus!

 

Wie du jetzt weitermachst

Du fängst an, indem du dich langsam steigerst, beispielsweise indem du Schlagwörter in deinen Mitschriften farblich hinterlegst. Danach kannst du leichte Symbole verwenden, wie Strichmännchen, Verkehrsschilder oder einfach nur Muster. Du kannst zum Beispiel besonders prüfungsrelevante Textpassagen am Rand mit einem Stoppschild kennzeichnen.

Mit der Zeit bekommst du ein Auge dafür und du wirst automatisch mehr Symbole suchen und verwenden. Wenn dir selber keine einfallen, kannst du dir Inspiration im Internet oder auch in unseren bikablo®-Büchern holen und dich immer weiter steigern.

 

 

Lass dich am Anfang nicht entmutigen

Es sieht am Anfang nicht so übersichtlich und schön aus, der Lerneffekt ist aber trotzdem da. Außerdem bist du erstmal langsamer, als wenn du abschreiben würdest.

Hier kann ich dir empfehlen, die Mitschriften erstmal Zuhause zum Lernen zu visualisieren. Es ist wie eine neue Sprache zu lernen, je öfter du visualisierst desto fließender geht das. Irgendwann machst du Symbole und Container ganz von selbst und du kannst dir Dinge nachhaltiger merken.

 

Was du dafür benötigst

Prinzipiell brauchst du nur Marker, Papier und Ideen. Wenn du es allerdings für dich entdeckst, nach neuen Inspirationen suchst und alles noch viel schöner haben willst, habe ich hier eine Einkaufliste für dich, wo alles drauf ist, was du für Visual Sketchnoting gebrauchen kannst.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren, deine Neuland Azubine Alischa 🙂