Monas 3. Postkarte aus Südafrika – Drawn to help, help to draw

Veröffentlicht am: 2. Mai 2019

Die letzte Woche war gefüllt mit Planungen und Vorbereitungen für die kommenden Wochen 🙂

Am Montag fahren wir nach Springbok, nahe der Grenze zu Namibia, um im Laufe der Woche Workshops in verschiedenen Schulen abzuhalten. Dafür haben wir ein Auto gemietet, eine Unterkunft organisiert und weitere Pläne gemacht. Die visuellen Werkzeuge sind in diesem Prozess sehr hilfreich, wenn man für so viele Menschen planen muss.

Das ist aber nicht wirklich eine Überraschung für mich.

Diese Woche ist außerdem täglich von 9 bis 16 Uhr Training, damit wir unsere Show für AfrikaBurn zusammenbringen und in Form kommen. Wir kommen der Sache näher UND wir haben Spaß!

Heute habe ich mich viel auf mein Jonglieren konzentriert.

Jonglieren war lange Zeit meine bevorzugte Metapher, um mein Geschäft zu erklären. Aber jetzt habe ich neue Verbindungen zwischen der Jonglierpraxis und meinem Graphic Recording entdeckt:

Wenn ich mich nicht entspanne, atme, meine Schultern entspanne und einen festen Stand habe, werde ich höchstwahrscheinlich nicht in der Lage sein, die Bälle zu fangen und zu werfen (also in diesem Fall die Essenz der Gespräche auffangen, um sie dann in der Zeichnung auszudrücken). Ich muss mich dazu tief konzentrieren, ich kann mir auch nicht alle Kugeln ansehen, denn dann fallen sie. Wenn ich meinen Blick auf mich konzentriere, kann ich gleichzeitig mit allen Bällen jonglieren (mit den Informationen um mich herum können sie in die von mir aufgezeichneten Gespräche einfließen). Ich liebe diese Arbeit und die Vernetzung mit meiner eigenen visuellen Praxis.

 

Photocredits RAmpire

Photocredits RAmpire

Das nächste Update folgt nach einer Open Street-Session in den Mitchells Plains. Die Open-Street-Events sind im Moment sehr wichtig, da die Gewalt in der Bande im Hanover Park zunimmt. Ich habe mich dort immer ziemlich sicher gefühlt, aber jetzt fühlt es sich wirklich an, als wäre ich in einem Kriegsgebiet. Ich unterstütze also definitiv jede Veranstaltung, die öffentliche Räume sicherer machen soll. <3

Photocredits RAmpire

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Wir haben mit jeder Herausforderung zu kämpfen, mit der bei unserem Projekt nur zu rechnen war, aber wir kommen gut klar und genießen die Woche sehr mit der Tour durch Kapstadt! Heute haben wir ein Open Space in Hanover Park (eines der Gebiete mit der höchsten Mordrate der Welt) veranstaltet, was wirklich super lief und was ebenfalls bedeutete, dass die Kinder für einige Stunden einen sicheren Platz hatten. Und sie liebten die Marker!

Photocredits RAmpire

Ich freue mich sehr, euch die Videos und Bilder zu zeigen! Ich bin glücklich, dass ihr schon welche bekommen habt!

Photocredits RAmpire

Photocredits RAmpire

Es ist eine wahre Freude mit Joep und Valentina von RAmpire zusammenzuarbeiten!

Zusammen mit anderen Sponsoren wie RAmpire Agency und Visual Facilitators unterstützen wir das Projekt von Mona Ebrup in Südafrika. Weitere Informationen findest du hier.