Weiß auf Schwarz: Aktuelle Testergebnisse

Veröffentlicht am: 12. März 2016

Die neuen WhiteOnes sind da. Marker, von denen wir in unserem Katalog sagen, dass man mit ihnen ganz prima (und prima sichtbar) auf glattem schwarzen Papier zeichnen und schreiben kann. Aber das ist unser Katalog –  der will verkaufen und macht Reklame. Denn tatsächlich ist die Wahrheit über unsere WhiteOnes noch viel dramatischer als es im Katalog steht. Das zeigt der gnadenlose Testbericht, den wir Ihnen mit diesem Beitrag vorstellen möchten. Und zwar… – ach, wissen Sie was? Lesen Sie ihn einfach selbst:

1. Einführung
In diesem Test soll es darum gehen, die Eignung des WhiteOne auf und mit verschiedenen Materialien zu überprüfen. Dabei wird insbesondere seine Verträglichkeit mit schwarzen, wasserfesten Markern (hier: Neuland FineOne) und mit Pastellkreiden* überprüft. Beide werden von den Neuland-Kunden gern bestellt (und vermutlich benutzt), weshalb sie auch zusammen mit dem WhiteOne in deren Werkzeug-Köfferchen zu finden sein dürften.

2. Versuchsbeschreibung

2.1. Aufbau des Versuchs
AVersuchsaufbau

Trägermedium dieser Materialien wird das schwarze Papier des mynotePad sein, zusätzlich wird einfaches weißes Kopierpapier (Otto Office, 80g/qm) eingesetzt. Als Arbeitsunterlage dient ein Küchentisch. Da die Dauer des Versuchs nicht klar ist, stehen zusätzlich Kaffee und Croissants in ausreichenden Mengen bereit.

2.2. Ablauf des Versuchs
In einem ersten Schritt werden drei (genauer: vier) Skizzen angefertigt:

AWeissaufweiss
a) eine Zeichnung in Weiß auf weißem Papier, mit wenigen Ergänzungen in Schwarz und Farbe, dementsprechend

ASchwarzaufSchwarz Small
b) eine vorwiegend schwarze Zeichnung auf schwarzem Untergrund, schließlich

Alles_Anfang
c) zwei „halbe“ Zeichnungen in Schwarz und Weiß auf schwarzem und weißem Papier. 

d) Diese Zeichnungen werden anschließend mit Pastellkreide coloriert, die wiederum mit einem Küchentuch auf den Motiven verwischt wird.

2.3. Zielsetzung
Auf diese Weise erhoffen wir uns Aufschlüsse über a) Deckkraft, b) Wischfestigkeit und c) Verträglichkeit des WhiteOne mit den andereren bereits oben genannten Materialien.

3. Ergebnis
Sagen wir mal so: Die Zeichnungen sind ja nun nicht so toll, was den Versuch natürlich noch schwieriger macht. Andererseits sollte es (wie unter realen Bedingungen) schnell gehen: der gesamte Versuch war in ca. 15 Minuten beendet.

Aweißssaufweissbunt_SmallASchwarzaufSchwarz_Ende
Und die Ergebnisse sind super.

Alles_Ende_Small
Oder etwa nicht?

4. Fazit
Der getestete Marker bietet auch unter erschwerten Bedingungen mehr Möglichkeiten als vorgesehen. Anders gesagt: Der WhiteOne ist ein prima Marker und macht Spaß. 

So weit dieser (nicht so ganz ernstgemeinte) Erfahrungsbericht.
Jetzt sind Sie eingeladen, den WhiteOne zu testen. Und informieren Sie uns – auch und gerade, wenn mal was nicht so zufriedenstellend ist. Ihr Lob spornt uns an. Ihre Kritk hilft uns, Dinge noch besser zu machen.

 

*um den Versuch zusätzlich fordernd zu machen, wurden eben nicht die bei Neuland erhältlichen Pastellkreiden verwendet. Stattdessen haben wir eigens die Pastellkreiden Nr. 470/12 der Firma Pelikan verwendet, die seit ca. 40 Jahren bei einem benachbarten Trödler vor sich hinstaubten.

Redaktion: Neuland
Testdesign, -Durchführung
und Zeichnungen Thies Thiessen:

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Ein Kommentar zu “Weiß auf Schwarz: Aktuelle Testergebnisse

    • Ich (Thies Thiessen) schreibe und zeichne ja eher so nebenbei für Neuland – so auch diesen Test. Aber die Idee hört sich gut an, und es ist durchaus vorstellbar, dass bei Neuland auch schon so was ausgebrütet wird. Ob’s funktioniert, lässt sich relativ risikolos testen: einfach den dicken
      ArtMarker mit Pinselspitze 0,5-7 mm (leer: Art. Nr.: 8059.0000) mit WhitOne-Tusche befüllen. Wir werden es jedenfalls mal checken. Gruss, Thies.

    • Ich bin vom WhiteOne auch sehr begeistert. Er fehlt mir aber als ArtMarker, also im One-Format, aber mit Pinselspitze und als BigOne. Die Idee mit der eigenen Nachfüllung klingt sehr plausibel, schade, dass es anscheinend nicht so ganz prima funktioniert. Danke für den Test, dann sparen wir uns den Misserfolg ;-).
      Was die schwarzen Moderationskarten angeht, schließe ich mich an: Die hätte ich auch gerne in verschiedenen Formen und Größen 🙂
      Bin sehr gespannt, was es demnächst im Shop gibt. Thies‘ Andeutung vom 8.8. klingt verlockend.
      Schöne Grüße aus Hamburg

      • Hallo, Felli Fellenberg. (Mit meinem Namen darf ich fragen, ob deiner echt ist: Ist der echt?)
        Die Neuigkeit, die ich angedeutet habe, sind die Acrylmarker „Acrylic1“. Die sind zwar noch nicht im Shop, aber, wie du hier siehst, schon in der Testung: https://blog.neuland.com/1-erster-blick-auf-den-acrylic-1/
        Und mir gefallen sie gut. Auch, weil man mit dem dicken wahrscheinlich ganze Leinwände (und den Filzer dann nach-) füllen kann, und weil die dünnen darauf super decken – gesetzt, man genehmigt einen gewisse Trockenzeit.
        Gruss, ebenfalls aus HH, Thies.

    • Hallo, Fabian: wir haben’s probiert. Mit der Pinselspitze klappt’s nicht.
      Was ich selbst übrigens auch ziemlich schade finde. 🙁
      Also müssen wir einen andere Idee finden, um dünn und weiß zu arbeiten.
      Mal gucken, was geht.

      • Also wir haben das auch so gemacht mit dem Leer-Stift – und ja, klappt doch. Weniger begeistert sind wir davon, dass der WhiteOne leider nicht sinnvoll auf dunklen Standardfarben eingesetzt werden kann. Und ja: Schwarze Moderationskarten! Und schwarze Korrekturpads wären dann auch super 😉

        • Lieber Maik, ich hab vor einigen Tagen ein Paket aus Eichenzell zu mir nach Hamburg gesandt bekommen – und immerhin kann ich verraten, dass Neuland die Idee, deckend hell auf dunkel und auch auf dunkelfarbig zu arbeiten, ein ganzes Stück weitergetrieben hat – genau genommen um 19 Schritte in drei Stärken. Demnächst nmehr dazu im Shop…
          Gruss, Thies.

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